Bioenergie ist die Basis für einen erfolgreichen Weltklimavertrag

Anmeldung zur 5. Mitteleuropäischen Biomassekonferenz ab sofort online möglich

v.li.: Heinz Kopetz, Senior Consultant des Weltbiomasseverbandes, Josef Plank, Präsident des Österreichischen Biomasse-Verbandes und Christian Rakos, Geschäftsführer von proPellets Austria

(Wien – 25. Oktober 2016) Bereits zum 5. Mal organisiert der Österreichische Biomasse-Verband in Zusammenarbeit mit der Landwirtschaftskammer Steiermark, Klima- und Energiefonds, Bioenergy 2020+ sowie Messe Graz die Mitteleuropäische Biomassekonferenz, die vom 18. bis 20. Januar 2017 stattfinden wird. Sie hat den Anspruch, Protagonisten aus allen Bereichen der regionalen Bioenergienutzung zusammenzuführen und basierend auf den bisherigen Erfahrungen und aktuellen technologischen Entwicklungen, neue Impulse für die Energiewende zu setzen. Bioenergie ist in Mitteleuropa ein Erfolgsrezept, das forciert und weltweit ausgerollt werden kann. Die regionale Nutzung von Biomasse reduziert CO2-Emissionen, Kaufkraftabfluss sowie die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen und schafft zusätzliche Arbeitsplätze.

Vielzahl an Gewinnern.
17% der in Österreich eingesetzten Energie und 57% der erneuerbaren Energien basieren mittlerweile auf Biomasse. Haushalte und Gewerbe konnten ihre Energierechnung in den vergangenen Jahren durch den Einsatz von Brennholz, Hackgut und Pellets nahezu halbieren, die Holzindustrie ihren CO2-Fussabdruck und ihre Energiekosten mit dem Einsatz von Rinde und Lauge stark reduzieren und ihr Produktportfolio durch Pellets, Briketts und erneuerbaren Strom erweitern. Die Forstwirtschaft intensiviert dank der Einnahmen aus bisher schwächer nachgefragten Holzsortimenten Waldpflege- und Forstschutzmassnahmen. KWK-Anlagen leisten einen zentralen Beitrag für die Strom- und Fernwärmeerzeugung. Mit der Produktion von Biotreibstoffen ist es gelungen, eine sinnvolle Verwertungsmöglichkeit für Agrarüberschüsse zu schaffen und die Importabhängigkeit von Eiweissfuttermitteln zu reduzieren.

Leitveranstaltung des Bioenergiesektors. 
Mit mehr als 1100 Teilnehmern aus allen Kontinenten ist die im Dreijahresrhythmus ausgerichtete Mitteleuropäische Biomassekonferenz eine der führenden Branchenveranstaltungen weltweit und die Leitveranstaltung der mitteleuropäischen Bioenergiebranche. Die zeitgleich stattfindende „Häuslbauer“-Messe mit rund 40.000 Besuchern und einem traditionellen Schwerpunkt auf der Energiebereitstellung im Gebäudesektor bietet dazu eine hervorragende Ergänzung.

Highlights der 5. Mitteleuropäischen Biomassekonferenz.
sind Veranstaltungen der Internationalen Energieagentur und des Weltbiomasseverbandes. Besondere Schwerpunkte werden auf die folgenden Bereiche gelegt:
• Nachhaltigkeit auf regionaler und nationaler Ebene sowie bei verschiedenen Wertschöpfungsketten
• Netze und Hybridsysteme auf Basis moderner Biomassefeuerung und Feuerungssysteme mit niedrigsten Emissionen
• Neue Technologien für die Bioökonomie
• Politik, Märkte und Konsumentenverhalten
• Wärme und Strom aus Biomasse
• Brennstoffcharakterisierung und Qualitätssicherung

Ein umfangreiches Exkursionsprogramm (auch speziell für Journalisten) und ein Industrieforum spannen den Bogen von der Theorie zur Praxis. Den Bereichen Biogas und Pellets werden eigene Branchentage gewidmet. Ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Social Events sowie einer Matchmaking-Veranstaltung bietet ausreichend Raum für Vernetzung.

Kommentare zur Veranstaltung:

Franz Kirchmeyr, arge kompost&biogas:
„Die Biogastechnik besticht durch ihre unschlagbare Vielseitigkeit sowohl im Bereich der Energieanwendung (Strom- und Gasnetz) als auch im Bereich der Treibhausgasminderung. Davon können Sie sich im Rahmen des Biogastages überzeugen!“

Heinz Kopetz, Senior Consultant des Weltbiomasseverbandes:
„Die Mitteleuropäische Biomassekonferenz ist die bedeutendste Veranstaltung zur Bioenergie in Zentraleuropa. Sie ist ein Treffpunkt für Experten aus der ganzen Welt.“

Josef Plank, Präsident des Österreichischen Biomasse-Verbandes:
„Durch den Weltklimavertrag ist der Ausstieg aus fossilen Energieträgern besiegelt. Die energetische Biomassenutzung wird dadurch weltweit an Bedeutung gewinnen - mit ungeahnten Möglichkeiten für die heimische Wirtschaft.“

Christian Rakos, Geschäftsführer von proPellets Austria:
„In den vergangenen Jahren ist es in Mittel- und Osteuropa zu einer sehr dynamischen Entwicklung bei der Produktion und Nutzung von Pellets gekommen. Der Mitteleuropäische Pelletstag gibt die Möglichkeit, sich einen umfassenden Überblick über die Entwicklungen in dieser Region und auf den internationalen Pelletsmärkten zu verschaffen und mit Experten wie Geschäftspartnern in Kontakt zu kommen.“

Anmeldung ab sofort möglich
Interessierte können sich unter:
http://www.cebc.at/anmeldung/ 
zur Konferenz anmelden. Das Gesamtpaket für alle Tage kostet je nach Auswahl des Kombiangebots maximal 590 Euro inklusive. Es können aber auch einzelne Veranstaltungen gebucht werden. Das Programm ist online unter:
http://www.cebc.at/konferenz/programmuebersicht/ 
abrufbar. Es wird empfohlen, den Tagungsbeitrag im Vorhinein zu überweisen, weil bei einer Vorortzahlung an der Tageskassa ein Aufschlag in der Höhe von 20% eingehoben wird. Ermäßigungen werden für Schüler, Studenten und Gruppen ab 10 Personen gewährt. Die Konferenzsprachen sind Deutsch und Englisch in Simultanübersetzung.

Ansprechpartner und Projektverantwortlicher ist Dr. Christoph Rosenberger:
Tel. +43 (0)1/533 07 97-25
Email: rosenberger@biomasseverband.at 

Rückfragehinweis:
Antonio Fuljetic-Kristan,
Österreichischer Biomasse-Verband,
Tel: +43 (0)1 533 07 97 – 31, 0660 85 56 804,
E-Mail: fuljetic@biomasseverband.at 

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2016 10 25 PK CEBC2017


  • Größe: 107 KB
  • Veröffentlicht: 25.10.2016
  • Autor: ÖBMV

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