Starke Wachstumsmärkte für Biogas

5. Mitteleuropäische Biomassekonferenz als Biogas-Treff

(Wien – 17. November 2016) (AFU) Der kürzlich beschlossene Weltklimavertrag verpflichtet die Treibhausgasemissionen bis 2050 drastisch zu reduzieren. Soll die Umsetzung bei gleichbleibend hohem Lebensstandard erfolgen, kann dies nur mittels Effizienzsteigerung, Umstieg auf erneuerbare Energien und Vermeidung „unnötiger“ Emissionen durchgeführt werden. „Sowohl bei der Treibhausgasminderung durch Umstieg auf erneuerbare Energien als auch bei der Vermeidung unkontrollierter Emissionen kommt der Biogastechnik eine bedeutende Rolle zu“, erklärt Norbert Hummel, Stv. Obmann der ARGE Kompost & Biogas. „So wird durch die Vergärung von Bioabfällen nicht nur erneuerbare Energie erzeugt, sondern auch unkontrollierte Emissionen der Deponierung vermieden, Nährstoffe werden recycelt und Emissionen der Mineraldüngerproduktion vermieden.“

Mit der Gründung des europäischen Biomethanregisters (ERGaR), unter Führung des europäischen Biogasverbandes EBA, ist ein weiterer Grundstein für die Biomethaneinspeisung, verbunden mit internationalem Handel, gelegt worden. Viele Länder haben mittlerweile umfangreiche Programme zum Ausbau von Biogas eingeführt bzw. planen dies zu tun. Neben Italien und Großbritannien sind dies derzeit vor allem Frankreich und nach wie vor Deutschland. Außerhalb Europas werden in den nächsten Jahren die meisten ?Biogasanlagen in den USA, in Kanada, China, Indien und Japan entstehen. Weltweit sind derzeit über 15.000 Biogasanlagen in Betrieb – rund zwei Drittel davon in Europa. Man geht davon aus, dass die weltweite installierte Leistung alleine in der Stromproduktion in den nächsten Jahren um 50?% ansteigen wird. Wobei in den kommenden Jahren die Biogasaufbereitung und die Einspeisung von Biomethan in das Erdgasnetz rasch an Bedeutung gewinnen wird.

Im Rahmen der 5. Mitteleuropäischen Biomassekonferenz beleuchten der Biogastag und die Exkursion am 18. Jänner 2017 den möglichen Beitrag der Biogastechnik zu den 2050er-Zielen, den Einsatz verschiedener Substrate, die Fermentation sowie die Anwendungen für Biogas. Im Blickpunkt stehen insbesondere die Potenziale an neuen Roh- und Reststoffen. Nützen Sie den Biogastag als Gelegenheit, um fachlich am Ball zu bleiben und zum Erfahrungsaustausch mit Ihren Branchenkollegen in Zentraleuropa! Der Biogastag wird vom Österreichischen Biomasse-Verband in Kooperation mit der ARGE Kompost & Biogas veranstaltet. 

Weitere Informationen zur Pressemitteilung sowie die Abbildung zum Download finden Sie unter folgendem Link: http://www.cebc.at/programm/biogastag/

Anmeldung ab sofort möglich
Interessierte können sich unter: http://www.cebc.at/anmeldung/
zur Konferenz anmelden. Das Gesamtpaket für alle Tage kostet je nach Auswahl des Kombiangebots maximal 590 Euro inklusive. Es können aber auch einzelne Veranstaltungen gebucht werden. Das Programm ist online unter: http://www.cebc.at/konferenz/programmuebersicht/
abrufbar. Es wird empfohlen, den Tagungsbeitrag im Vorhinein zu überweisen, weil bei einer Vorortzahlung an der Tageskassa ein Aufschlag in der Höhe von 20% eingehoben wird. Ermäßigungen werden für Schüler, Studenten und Gruppen ab 10 Personen gewährt. Die Konferenzsprachen sind Deutsch und Englisch in Simultanübersetzung.

Ansprechpartner und Projektverantwortlicher ist Dr. Christoph Rosenberger:
Tel. +43 (0)1/533 07 97-25  
Email: rosenberger@biomasseverband.at 

Rückfragehinweis:
Antonio Fuljetic-Kristan,
Österreichischer Biomasse-Verband,
Tel: +43 (0)1 533 07 97 – 31, 0660 85 56 804,
E-Mail: fuljetic@biomasseverband.at 

Presseaussendung zum Download

2016 11 17 PA Biogastag 2


  • Größe: 58 KB
  • Veröffentlicht: 17.11.2016
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Einzelprogramm zum Download

Einzelprogramm Biogastag


  • Größe: 634 KB
  • Veröffentlicht: 17.11.2016
  • Autor: ÖBMV